

NEU Physiotherapie für Hunde
Seit Februar 2025 befinde ich mich in der Ausbildung zur Hundephysiotherapeutin.
Bereits jetzt während der Ausbildung biete ich zu vergünstigten Konditionen physiotherapeutische Behandlungen an, so können Sie mich und meine Arbeit kennenlernen.
Ich freu mich auf jeden Fall über jeden, der auch „nur mal zum Schnuppern“ in meine Praxis kommen möchte.
Was ist Physiotherapie und warum sie sinnvoll und wichtig ist….
Übersetzt bedeutet das Wort Physiotherapie „NATURHEILKUNDE“ Der Körper bzw. eine „Fehlfunktion des Körpers“ wird mit natürlichen Therapieformen behandelt. Hierbei steht die Schmerzlinderung/Schmerzfreiheit an erster Stelle und sollte deshalb auch für unsere Fellfreunde selbstverständlich sein. Physiotherapie kommt nicht nur bei Krankheiten oder nach Operationen zum Einsatz, sondern kann bereits im jungen Alter gezielt zur Prävention eingesetzt werden; größeren Problemen am Bewegungsapparat kann man so entgegenwirken oder diese sogar verhindern.
Der Einsatz von Physiotherapie soll einen normalen, natürlichen (physiologischen) Zustand wiederherstellen:
- Schmerzlinderung/Schmerzfreiheit
- Verbesserung der Beweglichkeit
- Verbesserung der Muskelfunktion und zum Muskelaufbau
- Aufbau der allgemeinen Kondition
- nach OP´s zur Unterstützung/Beschleunigung der Heilungszeit
- Präventiver Einsatz der Physiotherapie trägt zur Vorbeugung bei vorzeitigen Alterungsprozessen und erblich bedingten Anfälligkeiten bei
Behandlungsformen in der Physiotherapie
Therapeutische Massage
Die therapeutische Massage bedeutet eine manuelle Einwirkung auf die Haut, das Bindegewebe und die Muskulatur. Hier können Hundephysiotherapeuten mittels spannungssenkender und spannungserhöhender Griffe auf die Strukturen beim Hund Einfluss nehmen. Der Hauptaspekt einer Massage liegt auf der Schmerzlinderung. Die Akzeptanz bei Hunden für diese wohltuende Therapieform ist sehr hoch. Mit Hilfsmitteln, wie weichen Bürsten oder Igelbällen, ist die Massage auch sehr gut von Hundebesitzern nachvollziehbar.
Aktive Bewegungstherapie
Bei der aktiven Bewegungstherapie arbeiten Hund und Therapeut aktiv miteinander. Es kann z.B. ein Balance-Pad oder Schaukelbrett zum Einsatz kommen oder Cavaletti Stangen für einen Parcours. Bei dieser Form der Therapie kann der Hundebesitzer nach Anleitung selbst aktiv werden und z.B. viele Elemente sinnvoll in den täglichen Gassigang integrieren und dadurch den Trainingseffekt steigern.
Passive Bewegungstherapie
Bei der passiven Bewegungstherapie führt der Therapeut die Bewegungen gezielt am Gelenk des Hundes aus (der Grundsatz lautet hier: der Therapeut macht alles, das Tier macht nichts!). Der Stoffwechsel und die Durchblutung im Gelenkbereich wird angeregt, die Produktion von Gelenkflüssigkeit gefördert (Knorpel wird dadurch besser ernährt), Muskulatur wird gedehnt, Schmerzen werden gelindert, Gelenkbeweglichkeit wird verbessert oder erhalten, Muskelabbau wird entgegengewirkt.
Dehnungen – Stretching
Dehnungen sind Weichteiltechniken, die als Ziel Muskelentspannung, Muskelverlängerung und verbesserte Gelenkbeweglichkeit haben. Der Verkürzung/Versteifung eines Muskels soll verhindert werden.
Manuelle Therapie
Manuelle Therapie ist eine eigenständige Therapie, die bei Blockierungen und bei eingeschränkter Beweglichkeit von Gelenken zum Einsatz kommt. Auch bei Schmerzen ist sie eine vielversprechende Therapieform. Ziel ist die Erhaltung und/oder Wiederherstellung der normalen Gelenkfunktion (Verbesserung der Beweglichkeit, gezieltes lösen von Blockaden, Schmerzlinderung, Stoffwechselanregung).
Lymphdrainage
Die Lymphdrainage ist eine Therapieform, bei der Lymphödeme (Schwellungen) abgebaut werden. Das Lymphsystem kann aufgrund von Operationen, Unfällen oder angeborenen Fehlbildungen gestört sein und es bilden sich sogenannte Lymphödeme, die sich störend und auch schmerzhaft auswirken können. Durch die Lymphdrainage wird der Lymphfluss angeregt, Ödeme verringern sich und der Druck im Gewebe nimmt ab.
Narbenbehandlung
Durch Wundheilung zieht sich das Gewebe zusammen. Narbengewebe ist unelastisch und kann dadurch Schmerzen verursachen. Ziel einer Narbenbehandlung ist die Förderung einer schnelleren und besseren Heilung, das Gewebe soll elastisch und dehnbar erhalten bleiben. Nach OP´s ist diese Behandlung oft sinnvoll in Kombination mit der Lymphdrainage.
Thermotherapie (Wärme und Kälte)
In der Thermotherapie werden sowohl Kälte (Kryotherapie) als auch Wärme eingesetzt. Die Kryotherapie ist eine sehr gute Möglichkeit Wärme abzuführen, Schwellungen zu reduzieren und Schmerzen zu lindern. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Eislolly, Eisbeutel, Eisspray oder ein gekühltes Kirschkernkissen. Die Behandlung erfolgt immer kurzzeitig (wenige Minuten), damit es nicht zu Erfrierungen kommt. Bei der Wärmetherapie gibt es verschiedene Wärmeformen wie Rotlicht, Kirschkernkissen und die heiße Rolle. Dies führt zu einer erhöhten Durchblutung im Gewebe. Dadurch kommt es zu einem verbesserten Stoffwechsel, einer Entspannung und Schmerzlinderung.
Da ich ein Kleingewerbe betreibe, wird gemäß § 19 UStG keine Umsatzsteuer berechnet